Bundesschule des ADGB, 1930, Bernau

Ansicht des Erweiterungsbaus von 1952-53. Fotos 2025

Die Bundesschule des ADGB, Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, wurde von den Architekten Hannes Meyer, Hans Wittwer und Studenten des Bauhauses entworfen. 1928 bis 1930 wurde das Ensemble realisiert.

Relief über dem Eingang. Das typische Motiv. Arbeiter und Bauern als Stützen der Gesellschaft und der FDGB als gemeinsamer Interessenvertreter.

Das Konzept sah ein Lernen und Kennenlernen durch gemeinschaftliche Aktivitäten vor.

So wurde ein großer Speisesaal gebaut und neben den Wohnräumen entstanden für je 10 Schüler Gemeinschaftsräume für das Lernen und für die gemeinsame Freizeitgestaltung.

Relief von Hermann Duncker.

1952 ging aus der Bundesschule die Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“ hervor. Von 1952 bis 1960 war Hermann Duncker der Leiter dieser Schule.

Die Reihenhäuser der Angestellten befinden sich unmittelbar neben dem Hauptgebäude.

Der Eingang befindet sich auf der Vorderseite, ebenerdig zum Obergeschoss.

Ein Blick auf einen Reihenhaushof.

Richtung eines kleinen Tales reihen sich die Unterkunftsgebäude aneinander. Auf der Hofseite sind sie durch einen geschlossenen Laubengang miteinander, und mit dem Hauptgebäude verbunden.

Unterkunftsgebäude

Die Anlage wurde 1952 nach Plänen des Architekten Georg Waterstradt um einige Schulungsräume und Unterkünfte erweitert.

Hofansicht von der Terrasse des Eingangsgebäudes.

1987/88 wurde ein neues Internatsgebäude errichtet. Bis dahin wurde auch die immer wieder erweiterte Lehrersiedlung fertiggestellt.

Bungalow in der Lehrersiedlung.

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