
Die Bundesschule des ADGB, Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, wurde von den Architekten Hannes Meyer, Hans Wittwer und Studenten des Bauhauses entworfen. 1928 bis 1930 wurde das Ensemble realisiert.

Das Konzept sah ein Lernen und Kennenlernen durch gemeinschaftliche Aktivitäten vor.
So wurde ein großer Speisesaal gebaut und neben den Wohnräumen entstanden für je 10 Schüler Gemeinschaftsräume für das Lernen und für die gemeinsame Freizeitgestaltung.

1952 ging aus der Bundesschule die Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“ hervor. Von 1952 bis 1960 war Hermann Duncker der Leiter dieser Schule.

Der Eingang befindet sich auf der Vorderseite, ebenerdig zum Obergeschoss.

Richtung eines kleinen Tales reihen sich die Unterkunftsgebäude aneinander. Auf der Hofseite sind sie durch einen geschlossenen Laubengang miteinander, und mit dem Hauptgebäude verbunden.

Die Anlage wurde 1952 nach Plänen des Architekten Georg Waterstradt um einige Schulungsräume und Unterkünfte erweitert.

1987/88 wurde ein neues Internatsgebäude errichtet. Bis dahin wurde auch die immer wieder erweiterte Lehrersiedlung fertiggestellt.
