Treppenhausgestaltungen in Reutershagen I, 1953-57

Dieses Wohngebiet wurde als erstes Neubaugebiet nach dem 2. Weltkrieg in Rostock errichtet. Fotos 2020
Die damalige Devise war „Wohnpaläste für Arbeiter“ zu erbauen. Dementsprechend wurde schon damals viel Wert auf die äußere Gestaltung der Gebäude gelegt.

Hier ein Erker nach dem gleichen architektonischen Muster.
Dieses Wohngebiet wurde in klassischer Bauweise aus Ziegeln und Handmontagedecken errichtet.
Im „Sozialistischen Klassizismus“ wird häufig auf variierende Ausführungen eines Grundelementes zurückgegriffen. Durch die großen, luftigen Geschosshöhen und ihrer äußeren Gestaltung wirken die Bauten ziemlich massiv.
Eigentlich heißen diese Häuser ja „Stalinbauten“. Das rührt wahrscheinlich daher, dass diese Wohnungen in den damaligen repräsentativen Alleen errichtet wurden, welche zeitgemäß häufig „Stalinallee“ hießen.

Bald wurde jedoch klar, dass der immense Bedarf an Wohmraum mit der klassischen Bautechnik nicht zu realisieren war. Es erfolgte die Entwicklung der industriellen Bauweise und eine Architekturepoche fand ihr Ende. Geblieben ist in vielen Städten lukrativer Wohnraum in dem die Menschen gerne wohnen.

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