Freundschaftsinsel Potsdam

Von der Langen Brücke geht es direkt auf die Freundschaftsinsel, Fotos 2026

In den 1950-er Jahren wurde unter Mitwirkung von Karl Foerster, der im II. Weltkrieg zerstörte Schaugarten neu angelegt. In der folgenden Zeit ließ die DDR die gesamte Insel als Naherholungsgebiet ausbauen.

Die Zielstellung dieser Maßnahme war, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung zu ermöglichen.

Dafür wurden zahlreiche Künstler, Bauarbeiter und Gärtner engagiert, die die Insel mit Plastiken, Pavillons und Blumen garnierten.

Auch heute wird die Anlage noch vorbildlich gepflegt. Machen wir also einen Spaziergang durch diesen Park.

„Gärtnerjunge“, Karl-Heinz Schamal, 1963

Edelstahlplastik als Erinnerung an Karl Foerster, eines Potsdamer Blumenzüchters und Schriftstellers, Christian Roehl, 1974

„Zeichnende Kinder“, Hans Klakow, 1963

Nur ein trauriger Rest, Brunnen „Weltfestspielblume“, Gorch Wenske, Heinz Dübel, 1973, Dieser Brunnen war leider nicht in Betrieb

Bild 5: Der Brunnen „Weltfestspielblume“ wurde zu den X. Weltfestspielen der Jugend, die 1973 in der Hauptstadt der DDR stattfanden, errichtet. Er stellt eine fünfblättrige Blume dar, die auch im Logo der Weltfestspiele symbolisiert ist. Die Festivalblume soll das friedliche Miteinander der fünf bewohnten Erdteile verkörpern. Gäste aus über 140 Ländern und 8 Millionen Besuchen feierten ein friedliches Fest.

Briefmarke mit dem Logo der Festspiele.

Der Brunnen wurde nach der Übernahme der DDR umgebaut. Dabei wurde die Einfassung des Beckens verändert und der obere Brausekopf eingespart.

ADN-ZB-Tietze Tie-Schr. 12.11.1975 Potsdam: Naherholungszentrum Freundschaftsinsel Die Park- und Gartenanlage auf der inmitten der Bezirksstadt gelegene Freundschaftsinsel sind ein beliebtes Ausflugsziel der Potsdamer und ihrer Gäste.

Wie immer bei Wikipedia gibt es die DDR nur in Schwarz-Weiß. Vielleicht kann mir jemand ein schönes Farbfoto zur Verfügung stellen.

„Harmonie“, Dietrich Rohde 1965

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