„Der Mensch bezwingt den Kosmos“, Fritz Eisel, 1972, Teil 1

Ausschnitt aus dem Wandmosaik, Rechenzentrum Potsdam, Fotos 2025

In den 1970-er Jahren wurden in der DDR mehrere Großrechenanlagen gebaut. In dieser Zeit waren Lochbänder oder Lochkarten das vorherrschende Speichermedium. Viele dieser Rechenzentren dienten der Forschung und wurden direkt an den Hochschulen und Universitäten errichtet. Ein typisches Beispiel ist das Rechenzentrum der technischen Hochschule Ilmenau.

Rechenzentrum der technischen Hochschule Ilmenau, Foto 2021

Das Potsdamer Rechenzentrum wurde jedoch an einem exponierten Standort, der damaligen Wilhelm-Külz-Straße gebaut. Daher entschloß sich die DDR-Regierung dieses Bauwerk entsprechend repräsentativ zu gestalten. Die Erdschoßfassade des Hauptgebäudes wurde an drei Seiten von Fritz Eisel mit einem monumentalen Bilderzyklus verziert.

Ansicht des Gebäudekomplexes um 1975, aus dem Buch „Potsdam“ von Potsdam Information, Klement-Gottwald-Straße 40, 15 Potsdam.

Der eingeschossige Haupteingangsbereich mit sozialen Einrichtungen ist heute beseitigt. Die Fassade wurde ebenfalls umgestaltet. Das einheitliche Gesamtensemble ist also entwertet.

Ansicht des Gebäudes im Jahr 2025

Die einzelnen Bilder des Mosaiks zeige ich im nächsten Teil.

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