
In den 1970-er Jahren wurden in der DDR mehrere Großrechenanlagen gebaut. In dieser Zeit waren Lochbänder oder Lochkarten das vorherrschende Speichermedium. Viele dieser Rechenzentren dienten der Forschung und wurden direkt an den Hochschulen und Universitäten errichtet. Ein typisches Beispiel ist das Rechenzentrum der technischen Hochschule Ilmenau.

Das Potsdamer Rechenzentrum wurde jedoch an einem exponierten Standort, der damaligen Wilhelm-Külz-Straße gebaut. Daher entschloß sich die DDR-Regierung dieses Bauwerk entsprechend repräsentativ zu gestalten. Die Erdschoßfassade des Hauptgebäudes wurde an drei Seiten von Fritz Eisel mit einem monumentalen Bilderzyklus verziert.

Der eingeschossige Haupteingangsbereich mit sozialen Einrichtungen ist heute beseitigt. Die Fassade wurde ebenfalls umgestaltet. Das einheitliche Gesamtensemble ist also entwertet.

Die einzelnen Bilder des Mosaiks zeige ich im nächsten Teil.