

Karl Hermann Gelbke wurde 1899 in Rochlitz (Sachsen) geboren.
Durch Erlebnisse im 1. Weltkrieg geprägt, begann er ab 1919 ein Medizinstudium, das er 1926 abschloss.
Als Arzt beschäftige er sich auch mit den Ursachen vieler Krankheiten und auch den Folgen des Krieges. Dies zeigt sich unter anderem in seinem Engagement in der „Roten Hilfe“.
1927 trat Karl in die KPD ein. Während der Nazizeit beteiligt er sich aktiv an der Rettung von Verfolgten des faschistischen Regimes.
1945 wurde er Amtsarzt in Leipzig und arbeitete wiederum entsprechend seiner humanistischen Gesinnung an der Beseitigung der Kriegsschäden. Der Gegner hieß jetzt Tbc.
Ab 1952 war Dr. Gelbke Professor für Sozialhygiene an der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Die Bewohner der Dr. Hermann-Gelbke-Straße können stolz auf diesen Namensgeber sein.


Eduard Stadler, Jahrgang 1874, schloß bereits 1907 seine medizinische Ausbildung mit der Habilitation für innere Medizin ab. Von 1913 – 1944 war er Leiter der Abteilung Innere Medizin im Stadtkrankenhaus, Stadtobermedizinalrat und Leiter der Krankenpflegeschule in Plauen. Nach dem Kriegsende blieb der bekannte Arzt in der sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR.
Weitere Station seines Lebens sind:
| 1945-1946 | Leiter des Rheumaforschungsinstitutes in Bad Elster |
| ab 1947 | Leiter des Ausschusses für wissenschaftliche Fragen und Berufsfortbildung der Fachgruppe Ärzte im FDGB |
| bis 1951 | als frei praktizierender Arzt in Plauen tätig |